Planung und Bau eines geländegängigen Expeditionsfahrzeugs mit Allradantrieb

Teil 1: Das Basisfahrzeug.

Beim Basisfahrzeug handelt es sich um einen LKW vom Typ MAN KAT 1.
Der MAN ist ein vorwiegend für das nordatlantische Bündnis entwickeltes
hochgeländegängiges Sonderfahrzeug mit Allradantrieb.

Es verfügt aufgrund der hohen Flächenträgheitsmomente der Rahmenprofile über einen extrem steifen und somit verwindungsarmen Grundrahmen. Die im Vergleich dazu hoch flexibel gelagerten Achsen leiten die Kräfte über elastische Druckfedern auf das Chassis ab.

Das V8-Diesel-Antriebsaggregat des KATs liegt direkt hinter der Fahrerkabine und leistet 256 PS.

Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 90 km/h.

Ein Ersatzrad wird auf der rechten Seite an einem schwenkbaren Halter montiert und kann bei Bedarf mit geringem Aufwand heruntergeklappt werden.

Der KAT besitzt eine spezielle Kupplung. Diese ermöglicht den Geländeeinsatz auch mit Anhänger.

Zur vorhandenen Ausstattung gehören außerdem eine Eberspächer-Standheizung und eine für Expeditionstouren unverzichtbare Seilzugwinde. Bei dieser handelt es sich um eine Rotzler-Winde mit einem Seildurchmesser von 14 mm und einer Seillänge von 40 m. Die zulässige Seilspannung beträgt nach Herstellerangaben 1960 N/mm².

Das Fahrzeug  ist in einem gebrauchten, aber guten Zustand und bietet eine hervorragende Grundlage für ein solides Expeditionsmobil.

Der LKW ist angemeldet und hat TÜV. Es ist derzeit mit H-Kennzeichen als „Oldtimer“ unter 12 Tonnen zugelassen und darf also folglich in Innenstädten und auch mautfrei auf Autobahnen bewegt werden.

Der Kat wird derzeit durch unseren Meisterbetrieb untersucht und in einen einwandfreien Zustand überführt.