Tipps & Tricks

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Die kleine BasisCampBerlin-Düdo-Modellkunde
 

  • Schallschutz und Wärmedämmung beim Düdo. Was sind intelligente Lösungen?

    Grundsätzliches: Wer glaubt, man bekäme den Lärmpegel von Düdos auf das Niveau eines 416er Sprinters, der bei 90 km/h eher gleitet als fährt, sollte hier nicht weiter lesen. Hier geht es mehr darum, vermeidbaren Lärm im Düdo Führerhaus auf ein erträgliches Maß zu reduzieren. m Wesentlichen gibt es zwei Strategien die sich gegenseitig ergänzen.

    A. Das Fahrzeug in der Endgeschwindigkeit schneller machen, etwa durch andere Reifendimensionen oder durch andere Achsübersetzungen. Dadurch reduziert sich die Motordrehzahl bei gleicher Geschwindigkeit und somit auch der Lärm. Dieses Kapitel behandeln wir demnächst unter "Düdo`s schneller machen".

    B. Lärm am Entstehen hindern und entstandenen Lärm eindämmen. Zunächst sollte man sehen, das nicht unnötiger Lärm entsteht. Dafür ist es notwendig, die Punkte 1 - 3 wirklich sorgfälltig und gewissenhaft abzuarbeiten.

    1. Die Auspuffanlage:

    Ist sie dicht und intakt? Legt euch mal unter das gesicherte Fahrzeug und lasst von Freund oder Freundin den Motor starten; schaut euch die Anlage ganz genau an, auch bei verschiedenen Motordrehzahlen. Stoßen Teile der Auspuffanlage irgendwo gegen, sind die Gummiaufhängungen noch elastisch, ist die Anlage spannungsfrei verlegt, ist der Auspuffkrümmer fest am Motorblock (nicht nur gucken, lösen und nachziehen), ist die Dichtung dazwischen intakt, gleiches gilt für die Verschraubung zwischen Krümmer und Hosenrohr.

    2. Motor-, Getriebe- und Karosserielager:

    Sind diese Lager defekt, alt oder verhärtet, übertragen sie Schwingungen und Vibrationen auf Rahmen und Karosserie und erzeugen so unnötigen Lärm. Gerade den Motor- und Karosserielagern wird oft viel zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet. Oft sind sie schon 20-30 Jahre alt !! und völlig ausgehärtet, oder durch entsprechende Ölundichtigkeiten am Antrieb zerstört. Also Taschenlampe, Arbeitshandschuhe, Lappen und Motorreiniger rausgeholt und diese Lager gründlich inspiziert. Immer raus damit, wenn: - sich Risse zeigen, - sich Gummi vom Metall gelöst hat, - die Lager älter als 10 Jahre sind, - die Lager völlig verölt sind oder verhärtet, - oder sonstige Defekte aufweisen. Auch mal kräftig am Motor und Getriebe rütteln (lassen) und dabei die Lager beobachten. Viele unserer Kunden sind wirklich erstaunt und freudig überrascht, wie viel leiser ihr Düdo nach dem Austausch der Lager wurde; sie hätten es vorher nicht glauben wollen!!

    3. Dichtungen, Kabeldurchführungen und Manschetten

    Fangen wir mit den Türdichtungen an: Schließt die Tür gut und dichtet die Türdichtung wirklich überall (ja, auch im unteren Bereich des Einstieges !!) gut ab, gerade im unteren Bereich der Tür schauen, Rost und/oder nur mäßig gute Schweißarbeiten machen es der Türdichtung schwer hier gute Arbeit zu leisten, Sind die Türdichtungen intakt, nicht ausgefranst oder verhärtet, idealerweise fühlen sie sich wie Moosgummi an.

    Kontrolliert ob es während der Fahrt außer an den Lüftungsschlitzen irgendwo verdächtig zieht. Gleiches gilt für die Fensterdichtungen.

    Nun geht es zu den Kabeldurchführungen. Kontrolliert gewissenhaft ALLE Durchführungen von Kabeln, Wellen, Schläuchen und Leitungen zwischen Innenraum und Motorraum, Spritzwand und Fahrzeugboden.

    Dazu sollte man nicht nur vom Motorraum aus schauen und prüfen, sondern auch Instrumententafel und Handschuhkasten ausbauen und von innen nach außen prüfen. Die jeweiligen Durchführungen müssen die entsprechenden Leitungen und Kabel sehr gut abdichten und offene Bohrungen müssen natürlich mit Blindstopfen versehen sein.

    Achtet insbesondere auf Hauptkabelstrang, Tachowelle, Hydraulikleitung Kupplung, Pedaldurchführung bei stehenden Pedalen, Schlauchdurchführung Heizungskasten. Im Zweifelsfall die Dichtungen austauschen. Knetbare Karosseriedichtmasse hilft bei Leitungen und Schläuchen. Schließen die Lüftungsklappen im Fahrer- und Beifahrerfußraum wirklich dicht, ist die Schalthebelmanschette intakt und schließt sie überall gut ab, sind die serienmäßigen Dämmmatten im Fußraum (senkrecht von innen an der Spritzwand und unterhalb der Dreiecksfenster) noch intakt und liegen gut am Blech an.

    Die Motorabdeckung: ist der eingelassene Dichtgummi im Führerhaus, auf den die Abdeckung aufgesetzt wird, intakt, ziehen die Spannverschlüsse die Motorabdeckung kräftig in die Dichtung. Besorgt euch unbedingt falls noch nicht vorhanden, eine neue, eckige Version der Abdeckung in der gedämmten Version, diese sind nicht nur praktischer wegen der Ablage und dem Aschenbecher sondern sind auch wirklich besser in der Dämmwirkung.

    Nun noch einen Blick auf den Bodenbelag, die Gummimatte sollte überall satt und bündig auf dem blech aufliegen, die darunter auf dem Bodenblech aufgeklebten Schalldämmstreifen sollten nicht rissig sein Die Gummimatte gibt es auch in der gedämmten Variante, ist dann um einiges dicker als die einfache Gummimatte und schluckt entsprechend besser den Schall.

    4. Antriebsstrang

    Als letztes gilt es dem Antriebsstrang etwas Aufmerksamkeit zu widmen. Verursacht der Motor im Leerlauf unnötige Vibrationen, ist der Luftansaugtrakt vom Luftfilter über den Schalldämpfer bis zum Ansaugstutzen dicht, klappert der Schalthebel während der Fahrt, „singen“ Hinterachse oder Getriebe, wenn ja warum?

    Bei starken Vibrationen: Mittellager der Kardanwelle, Federgummilager, Stabilisatorlager, Radlager und Achsschenkel sowie die Reifen kontrollieren.

    Erst wenn man diese Punkte (1-4) sorgfältig abgearbeitet hat und nicht zufrieden ist, sollte man sich an weiterführende Schalldämmmaßnahmen machen. Galt es mit den Maßnahmen 1-4 vorwiegend den Lärm am Entstehen zu hindern, gilt es mit den folgenden Maßnahmen den unvermeidbaren entstandenen Lärm an seiner Ausbreitung zu hindern. (dieses Kapitel folgt bald).

  • Wie bekomme ich ein H-Kennzeichen?

    Als Oldtimer werden Fahrzeuge bezeichnet, die vor mindestens 30 Jahren erstmals zum Verkehr auf öffentlichen Straßen zugelassenwurden und vornehmlich zur Pflege des kraftfahrzeugtechnischen Kulturgutes eingesetzt werden. Oldtimerfahrzeuge bekommen auf dem Kennzeichen dann ein "H" hinter die Buchstaben-Ziffern-Kombinationgeprägt.

    Erforderliche Unterlagen zum Antragstellen: - Personalausweis oder Reisepass mit aktueller Meldebescheinigung des Hauptwohnsitzes

    bei Firmen: Auszug aus dem Handelsregister und Gewerbeanmeldung im Original od. beglaubigte Kopie

    bei Vereinen: Auszug aus dem Vereinsregister (im Original oder beglaubigte Kopie)

    - bei Erledigung durch Dritte:

    Vollmacht mit Einverständniserklärung über die ggf. Bekanntgabe kraftfahrzeugsteuerlicher Verhältnisse und Personalausweis des Vollmachtgebers und Personalausweis der bevollmächtigten Person

    - bei minderjährigen Fahrzeughaltern:

    die schriftliche Einwilligung und Personalausweis beider Erziehungsberechtigter

    Erforderliche Unterlagen zum Fahrzeug:

    Zulassungsbescheinigung Teil II oder gültigen Fahrzeugbrief

    - bei zugelassenen Fahrzeugen:

    Zulassungsbescheinigung Teil I oder gültigen Fahrzeugschein

    - bei außer Betrieb gesetzten Fahrzeugen:

    Zulassungsbescheinigung Teil I und Teil II oder gültiger Fahrzeugbrief mit Abmeldebestätigung bzw. entwertetem Fahrzeugschein

    - bei außer Betrieb gesetzten Fahrzeugen benötigt Ihr zusätzlich eine elektronische Versicherungsbestätigung (eVB). Eine eVB ist eine durch den Versicherer in einer Datenbank bereitgestellte Versicherungsbestätigungsnummer. Diese eVB-Nummer besteht aus einem siebenstelligen alphanumerischen Code z.B. „G2FF5A2“. Mit Hilfe der eVB-Nummer kann die Zulassungsbehörde prüfen, ob für den Fahrzeughalter eine Versicherungsbestätigung hinterlegt wurde, diese ggf. aus der Datenbank online abrufen und die Daten elektronisch in das Fahrzeugregister übernehmen.

    - bei zugelassenen Fahrzeugen:

    Kennzeichenschild/er

    amtlicher Nachweis über Hauptuntersuchung

    Eine Abgasuntersuchungsnachweis braucht Ihr für folgende Fahrzeuge:

    - mit Fremdzündungsmotor ab Erstzulassung 01.07.1969

    - mit Kompressionszündungsmotor ab Erstzulassung 01.01.1977

    - Gutachten nach § 23 StVZO

    Teilnahmeerklärung zum Lastschrifteinzugsverfahren der Kfz-Steuer

    Hinweis: Die Kombination "Historisches Fahrzeug" und "saisonale Zulassung" oder umgekehrt ist nicht möglich.

  • Ich sehe nachts nichts. Beim Optiker war ich bereits. Scheinwerfer zu dunkel?

    Gerade in der dunklen Jahreszeit ärgern sich viele Düdo-Fahrer über das “schlechte” Licht ihrer Hauptscheinwerfer; aber dagegen kann man Einiges tun:

    1. Den Scheinwerfer selbst überholen

    Scheinwerfer ausbauen, Scheinwerferglas in die Geschirrspülmaschine und den Reflektor kontrollieren, ist er blind oder angerostet muss man ihn austauschen, Reflektoren kann man nicht reinigen. Beim Montieren auf intakte Dichtungen achten.

    2.Austauschen der Glühlampe;

    Hat man noch die alten Bilux-Birnen in den Scheinwerfern, raus damit und gegen H4-Birnen mit Bilux-Sockel ersetzen. Sind bereits H4-Birnen verbaut sollte man auf hochwertige H4-Birnen mit größerer Lichtausbeute (etwa Night-Breaker) wechseln.

    3. Austauschen der kompletten Scheinwerfer von Bilux auf H4

    Bei Fahrzeugen mit Chrom-Ringen um die Scheinwerfer ist das recht kostspielig (280,- bis 300,-Euro).

    Bei Fahrzeugen mit schwarzer Plastikverkleidung vorn kostet das etwa 80,- bis 100,- Euro.

    4. Um die Stromversorgung der Scheinwerfer zu optimieren, muß man wissen, das der gesamte Beleuchtungsstrom über den Licht/Zündschalter geführt wird. Oft kommt es durch alte Kabel und Schraub-und Steckverbindungen zu hohen Übergangswiderständen, was zur Folge hat, das der Schalter sehr heiß wird und/oder es zum Spannungsabfall an den Scheinwerfern kommt. Abhilfe schafft hier eine Relaisschaltung,

    Auch sollte man versuchen die Masseklemme (-31) der Scheinwerfer zu optimieren (kurze Verbindung zur “masseführenden” Karosse)

    5. Einsatz von Glühlampen mit höherer Watt-Zahl.

    Wir raten davon ab, weil 1. in Deutschland auf öffentlichen Straßen der Betrieb verboten ist. 2. das Problem “Schalter wird zu heiß /siehe Punkt 4” verstärkt werden kann und 3. Scheinwerfer, Kabel und Sicherungen nicht dafür ausgelegt sind, auch wenn wir wissen das es funktionieren kann.

    Beachtet man alle diese Punkte, erzielt man eine erheblich höhere Lichtausbeute und kommt sicher durch Herbst, Winter und Nacht.

  • Ich will mehr Tipps.

    In lockeren Abständen gibt es hier kleine praktische Anleitungen zur Optimierung Eures Busses. Geplant sind:

    April/Mai: Umbau Lichtmaschine externer Regler- interner Regler

    Mai/Juni : Optimierung Hauptscheinwerfer

    Juni/Juli : Lichtwarnsummer

    Juli/August: Umbau Türgriff, alles mit einem Schlüssel

    ...schaut einfach mal rein !!


Häufige Fragen

Kann ich bei Euch meinen Düdo unterstellen?

Grundsätzlich ja. Auch längerfristige Selbstschrauberprojekte sind bei uns möglich.

Bekommt Ihr seltene Teile?

JA. Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen. Teile, die wir nicht beschaffen können, gibts wirklich nicht mehr. Schaut doch mal in die Shops.

Habt Ihr coole Ideen für Urlaub?

Aber sicher. Wenn Ihr durch Brandenburg reisen, oder die Ostsee genießen wollt, fragt uns oder wendet Euch an unsere Partner von den Urlaubsrettern. Und wenn Ihr weiter weg wollt, meldet Euch. Wir haben dutzende Routen und Länder erprobt - mit unseren Düdos.